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01.03.2007 Wellington

Hallo miteinander,
Gestern und heute hielt ich mich in der Hauptstadt Neuseelands in Wellington auf. Es ist die zweitgroesste Stadt NZ und hat eine sehr aktive Kultur- und Kunstzcene. Aehnlich wie San Franzisco wird die Stadt regelmaessig von Erdbeben heimgesucht. Das letzte grosse Erdbeben war 1855 und hatte die 8 auf der Richterskala. Hier unternahm ich eine kleine Stadtrundfahrt. Was mir neben den Regierungsgebaeuden und Einkaufsstrassen auffiehl war die sehr ausgedehnten Straenden. Hier koennte man herrliche Wanderungen unternehmen, wenn man mehr Zeit haette. Daneben ist Wellington auch der Verbindungshafen fuer die Faehren von der Sued- zuer Nordinsel, mit der ich morgen dann uebersetzen werde. Als kleiner Hoehpunkt sah ich die alte St. Paul Kathetrale. Von ausssen her sah sie sehr langweilig aus, aber als ich in sie eintrat sah ich eine sehr schoene Kirche. Sie wurde komplett aus Holz erbaut, man sah innen den kompletten Fachwerkbau und den schoenen offenen Dachstuhl. Sehr beeindruckend.
Na kann machts gut

Sweet as

Herry

4.3.07 09:49


02.03.2007 Nelsen

Hello,
Heute gings von der Nord- zur Suedinsel. Mit einer Faehre dauerte die Ueberfahrt ueber die "Cook Strait" gute 3 Stunden. Auf der Suedinsel gings es lange einen Fiord entlang bis wir den Hafen Picton erreichten. Die Fahrt im Fiord war umwerfend schoen. Zuerst sah man herrliche Steilwaende mit gelbgefaerbten vertrockneten Gras. Danach ging diese zu bewaldeten Flaechen in den verschiedesten Gruentoenen ueber. Herrlich!!! Danach ging die Fahrt weiter durch den Marlborough Sounds. Diese Gegend ist beruehmt fuer seine Weine und besonders fuer seinen Sauvigonon Blanc. Natuerlich hielten wir in "The Village" und machten eine kleine Weinprobe. Ausserdem machten wir bei der "Perores Bridge" einen kurzen Halt fuer einen Spruch ins Wasser. Am nachmittag kamen wir dann schliesslich in Nelson an. Nelson ist das Tor zum Abel Tasman Nationlpark. Darueber aber beim naechsten Eintrag mehr. Nach einen kurzen Stadtpaziergang und einigen Einkaeufen liess ich dann den Abend noch gemuetlich bei einem Glas Bier ausklingen.

Sweet as

Herry

4.3.07 09:57


03.03.2007 Abel Tasman Nationalpark

Hallo Leute,
Momentan sitz ich am Bark Bay im Abel Tasman Nationpark und geniesse den Sonnenuntergang am einem weissen Sandstrand. Es gibt normale, gute, sehr gute und herausragende Tage. Heute hatte ich einen solchen herausragenden Tag da ich heute einen 2-taegigen Walk-and Kayak Trip begann. Los gings in aller Frueh mit einer 1-stuendigen Fahrt von Nelson in den Nationalpark. Dort packte ich alles und mietete mir eine Camping Ausruestung. Zum Ausgangspunkt der Wanderung gelangte ich mit einem "Wassertaxi". Ich fuhr eine knappe Stunde dem Strand mit einem Boot entlang. Die Fahrt war gigantisch. Ich sah schoene weisse Sandstraende, Steilklippen, eine Insel mit einer Seehundkollonie (mit kleinen Seehundbabys). Wauu!!!! Angekommen am "Awaroa Bay" ging die Wanderung los.

Ich dankte hier draussen ist nichts und niemand. Und was geschah nach ein paar Minuten. Ich kam zu einer Lodge (so eine Art Hotel). Ich glaube dieses hat ein paar Sterne!!! Ich und Dave aus Israel machten gleich eine Zwischenstop und tranken gemuetlich einen Kaffee. Aber dann gings los. Wir wanderten die Kueste entlang und kahmen nach ca. 2 Stunden zum "Oretakuti Beach" mit einen wunderschoenen Standstrand und natuerlich bei herrlichsten Sonnenschein. Da wir gut in der Zeit waren machten wir einen Stop ung gingen zum Baden. Wau-Geil-Super, einfach Sagenhaft. Ich wuenschte fuer euch, ihr waerds dabei gewesen. Anschliessend ging die Wanderung wieter durch einen wunderschoenen (Regen)Wald. Nach einer insgesamt ca. 4,5 Stunden erreichten wir dann den Entpunkt fuer diesen Tag den "Bark Bay".

Wie vorher schon erwaehnt ein wunderschoen weisser Sandstrand. Dann kam das komplizierteste an diesen Tag. Ich musste ein Zelt aufstellen. Also ich weiss nciht mehr wann ich das letzte Mal ein Zelt aufgestellt habe - 15 bis 20 Jahre muss es wohl her sein. Aber natuerlich einen Ingeniour ist nichts zu schwoer. Alles klappte vorzueglich. Nach einem guten Abendessen (Spagetti mit Pampe) erwarte ich nun die Nacht und die Muecken!! Morgen geht die Tour dann mit den Kajak weiter. Mal schauen wies wird.

Sweet as

Herry

5.3.07 07:03


04.03.2007 Abel Tasman Nationnalpark

Hallo Leute,
wie ich schon gestern erwaehnte, bin ich gerade auf einen 2-taegigen Ausflug im Abel Tasman Nationalpark. Das Zelten war OK und die Muecken waren auch nicht so schlimm wie angenommen. Am Vormittag starteten wir dann die Kajaktour.

Erst bekamen wir noch eine Kurzeinfuehrung ins Kajakfahren, Sicherheitsmassnahmen, Schwimmwesten usw. Dann gings los. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten beim Lenken klappte es dann ganz gut. Nach 1 Stunde paddeln merkte ich schon einige Muskeln!! Wir kamen an einer Insel mit Robben (auch Robbenbabys) vorbei. Nach ca. 2,5 Stunden machten wir in der "Stillway Bay" Pause und nahmen unseren Lunch ein. Es war eine wunderschoene Bucht mit weissen Sand und nur mit dem Boot oder Kajak zu erreichen. Nach ca. 1,5 Stunden Baden und Sonnenlassen, kurz Relaxen, gings weiter. Der zweite Teil dauerte leider nur noch 1,5 Stunden und kahmen an der Ausgangsbucht an. Das Kajaking hat super Spass gemacht und ist die beste Moeglichkeit die Kueste mit Ruhe zu geniessen.
Die zwei Tage haben "Auf Mehr" lust gemacht, als ob man von einer grossen Sahnetorte erst ein kleines Stueck gerausgeschnitten hat. Mal schauen!!!

Sweet as

Herry

5.3.07 07:10


05.03.2007 Westport

Hei,
heute sind wir von Nelson nach Westport gefahren. Der Tag heute ist in keiner Weise mit den letzten Tagen zu vergleichen. Einziger Hoehepunkt war eine Wanderung um den "Lake Rotoiti". Ein herrlicher kaaaaalter Bergsee. Dort hielten wir uns leider nur 2 Stunden auf. Anschliessend fuhren wir den Fluss "Buller Gage" entlang, der sich schoen durch ein Bergtal schlaengelt. Der Abend werde ich noch gemuetlich ausklingen lassen.

Sweet as

Herry

5.3.07 08:18


08.03.2007 Franz Josef Gletscher

Hallo miteinander,
heute bestieg ich meinen ersten Glescher. Bereits von der Ferne ist der Gletscher fantastisch, umso beeindruckender erscheint er aus der Naehe, da er eine greifbare Verbindung zwischen der Kueste und den hoechsten Gipfel darstellt. Innerhalb weniger Kilometer faellt das Gelaende von ueber 3000m fast auf Meereshoehe ab. Die Gegend hier wird durch die ungeheuren Niederschlaege der Westkueste gepraegt, die mit durchschnittlich fuenf Meter im Jahr zu den staerksten des Landes gehoeren. Gemeinsam mit dem extremen Neigungswinkel des Hanges bereiten diese Bedingungen den Boden fuer einen der am schnellsten wachsenden Glescher der Welt. Die Existenz eines Gletschers ist immer ein Balanceakt zwischen konkurrierenden Kraeften. Der Neuschnee hoch oben in den Bergen kaempft mit dem schnellen Schmelzen am unteren Ende des Gletscherzunge unten im Tal, wobei der Sieger bestimmt, ob der Gletscher waechst oder schrumpft. Aus den dichten Schneemassen bildet sich allmaehlich klares Gletschereis, das sich bis zu dem Punkt auftuermt, wo es unter seinem eigenen Gewicht nach unten zu "fliessen" beginnt. Durch Reibung an den Talwaenden verlangsamt sich die Bewegung an den Raendern, waehrend das Eis in der Mitte ungehindert talwaerts wandert und dadurch das wellenfoermige Aussehen auf seiner Oberflaeche entsteht. Wer mit dem Anblick schmuddeliger Gletscher in den europaeischen Alpen vertraut ist findet hier etwas ganz anders vor. Der Franz Josef Gletscher faellt so steil ab, dass sich keine Decke aus Gesteinsschutt bilden kann und er daher jungfraeulich weiss bleibt.
Soweit mit der Theorie aus dem Reisefuehrer. Bei mir gings in der Fruehe mit der Einkleidung los. Ich bekam vom Veranstalter eine Regenhose, Goro-Tex-Jacke, Muetze, Wollhandschuhe, Bergstiefel und Klettereisen. Als ich in die Stiefel stieg, stand ich schon im Wasser. Shit, dachte ich. Umtauschen half auch nichts, da alle nass waren. Die Gruppe von gestern ging 6 Stunden im Regen. Da hatte ich heute mehr Glueck. Es schien zwar die Sonne nicht, aber es regnete auch nicht!! Dann fuhren wir alle mit dem Bus zum Ausgangspunkt und liefen dann eine knappe Stunde durch einen Regenwald und Geroell- und Schutthaengen zum Fuss des Gletschers. Dann stieg wir in unsere Steigeisen und teilten uns zu Gruppen mit 10 Personen auf. Dann gings los. Die ersten 100m haben die Guids Stufen in den Gletscher gehaut, um besser auf den ihn zu gelangen.Teilweise gingen wir im unteren Bereich des Gletschers auf Geroellfeldern, kletterten Steilhaenge mit Seilen hinauf und gingen auf weitere Eisfeldern. Nach ca. 2 Stunden gingen bzw. querten wir den Gletscher.

Dort sah ich die ganze Pracht des Gleschters. Hellblaues klares Eis, Tunnel, Waelle, Zacken, usw. Einfach fazinierend und grandios.

Ich vergass da auch meine kalten und nassen Fuesse. Was mir auffiehl war, was mir vorher gar nicht so bewusst war ist, dass der Gletscher unwarscheinlich nass ist. Klingt komisch ist aber so!! Ueberall sind Pfuetzen, Rinnen mit Wasser, man hoert laufend das ablaufen von Wasser (aehnlich wie im Klo) und unwarscheinlich viel Chrash-Eis. Na ja, wie vorher schon erlaeutert befindet sich der Gletscher in Bewegung bzw. im Schmelzen. Was auch sehr interessant war, dass unser Gletscherfuehrer fuer uns bei gefaehrlichen Passagen immer Stufen mit seinem Pickel ins Eis haute. Der hatte ganz schoen viel zu tun und diese Stufen konnte er natuerlich am nexten Tag nicht mehr benutzen, da sie wieder weg waren. Nach ca. 6 Stunden im Eis, hervorragenden Eindruecken, Abendteurer pur verliessen wir wieder den Gletscher.

Sweet as

Herry, der auf den Gletscher war

9.3.07 10:01


09.03.2007 Wanaka

Hallo Leute,
nach den sehr ausfuehrlichen Eindruecken von Gestern, gibs heute nicht so viel zu berichten. Los gings heute schon ziemlich frueh um die lange Stecke nach Wanaka zurueckzulegen. Zuerst gings an den "Lake Matheson". Dort machte ich hervorragende Bilder vom schneebedeckten "Mt Cook" und von den suedlichen Alpen bei herrlichsten Wetter bei Sonnenschein und ein paar Wolken zwischen den Berge. Der Lake Matheson ist so ruhrig, dass man die Spiegelbilder der Bergkette sehen konnte. Herrlich!!

Dort unternahmen wir eine kleine Fruehstueckwanderung um den See. Leider waren wir schon wieder in Eile (Na ja), dass man dieses Panorama nicht laenger geniesen konnte. Anschliessend fuhren wir ein wenig den Tasmannsee entlang. Bei Haast, ungefaehr zwischen Franz Josef und kWanaka ueberquerten wir den niedrigsten Pass NZ mit 563m und fuhren in den Mount Aspiring National Park. Die anschliessende Fahrt war einer der schoensten in NZ bisher. Wir durchfuhren tiefe Schluchten die beidseitig steil mit bewaldeten Haengen aufstiegen und ich sah weite Flaechen mit vertrockneten gelben Gras. Wir fuhren auch eine ganze Weile an den beiden Seen Wanaka und Hawea entlang. Einfach sagenhaft. Ich hab viele Fotos gemacht. Ich zeig sie euch, wenn ich wieder zuhaus bin. Dann kamen wir in Wanaka an, das eine kleine Mischung von einem Skiort und einem Badeort ist. Im Sommer lockt der Lake Wanaka und die umgebene Berge zum Wandern ein und im Winter ist es einer der groessten Wintersportregionen in NZ. Zudem ist es ein Ausweichort fuer die "Besserbetuchten" von Quennstown. leider hab ich hier nicht mehr Zeit eingeplant. Waer echt super zum Wander hier. Morgen gehts dann weiter nach Quennstown.

Sweet as

Herry

PS: Wenn sich in meinen Berichten Rechtschreibfehler sich einschleichen, dann liegt es zum einem daran, dass sich Rechtschreibprogramm bei diesem Blog sich befindet, zum anderen hab ich nur die englische Tastatur (keine oe, ue , usw. moeglich), und zum letzten hab ich immer nur begrenzte Internetzeit, so dass ich versuche moeglichst schnell die Berichte reinzustellen.

9.3.07 10:24


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